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Griechenland wird es nicht schaffen! So die klare Aussage der Finanzmärkte. Seit geraumer Zeit steigt das Kreditausfallrisiko massiv an, ja man wettet regelrecht darauf, dass Griechenland pleite geht. Die falschen Angaben zur Wirtschaft um sich die EU-Mitgliedschaft zu erschleichen zeigen, dass Griechenland schon lange mit extremen finanziellen Problemen zu kämpfen hat. Falsche Wirtschaftsdaten um in den Schutzmantel der EU zu schlüpfen? Auch der Euro springt im Dreieck seitdem sich die Lage in Griechenland zuspitzt. Die EU verlangt, zumindest noch, dass Griechenland seine Probleme alleine löst. Daraufhin legte die grieschische Regierung ein Maßnahmenpaket auf, welches rund 5 Mrd. Euro im Jahr an mehr Steuereinnahmen generieren soll. Mehr Kredite um kurzfristige Löcher zu stopfen sind auch kaum drin. Griechenland muss aktuell über 5,5% an Zinsen zahlen, was rund 2% mehr sind als noch vor 4 Monaten und zudem weit über dem EU-Durchschnitt liegt. Man muss jedoch sagen, dass die Panikmache in den Medien die Stimmung klar aufheizt. Würde Griechenland tatsächlich pleite gehen, wären die Auswirkungen für Deutschland und Europa eher gering bis kaum spürbar. Das Land rund um die Akropolis macht bzgl. Währung und Wirtschaft nur 2,5% von der EU aus. |
Die spinnen, die Griechen! Unsere Einschätzung: Die EU hat keine andere Wahl, sie muss Griechenland früher oder später helfen. Wenn die EU nicht hilft, wird Griechenland pleite gehen. Und einen Pleitegeier am Bein zu haben würde die EU langfristig deutlich teurer zu stehen kommen. Auf der anderen Seite: Hilft die EU wäre dies quasi ein Freifahrtschein für alle anderen Länder. Warum ordentlich wirtschaften, wenn die EU im Ernstfall alles zahlt? Fazit: Ein weiteres Beispiel, dass die EU für den größten Beitragszahler Deutschland ausser massiven Nachteilen nicht viel zu bieten hat. |
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Vergangene Woche haben wir Ihnen dargelegt, warum sich Arbeit für viele nicht mehr lohnt (HIER gehts zum entsprechenden Bericht). Nun donnerte die folgende Meldung auf die Arbeitnehmer in Deutschland herein:
Infolge der Wirtschaftskrise sind die Durchschnittseinkommen 2009 um 0,4%zurückgegangen, dies zum ersten Mal seit 1949. Gründe dafür sind die Kurzarbeit und der Abbau von Überstunden. Wir vertreten ja bereits seit geraumer Zeit die Meinung, dass der fehlende Unterschied zwischen Hartz IV und vielen Beschäftigten nicht mit zu hohen Hartz IV Sätzen zu tun hat, sondern damit, dass z.B. durch Tarifflucht mit Lohndumping die Löhne (und somit die Kauftraft) stagnieren oder gar sinken. Nicht nur die Lohnnebenkosten und gestiegenen Preise - wie letzte Woche erwähnt - sorgten dafür, dass wir weniger in der Tasche haben. Nun sinken sogar die Bruttolöhne. |
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